Besser schlafen: 14 Tipps für eine gute Nacht

Sie möchten endlich besser schlafen, um in der Nacht ausreichend Erholung zu finden? Ich habe Ihnen 14 hilfreiche Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei weiterhelfen können.

14 Tipps, dank denen sie besser schlafen

  1. Sorgenbuch führen: Vor dem Einschlafen beginnt das große Grübeln? Das muss nicht sein: Notieren Sie Dinge, die Sie belasten, in einem Notizbuch und verbannen Sie sie aus Ihrem Kopf.
  2. Das Bett ist zum Schlafen da: Verbannen Sie Laptop, Fernseher & Co. aus dem Schlafzimmer. „Essen Sie auch nicht im Bett, bringen Sie es nur mit Schlaf oder Sex in Verbindung“, sagt Prof. Axel Steiger, Leiter der Ambulanz für Schlafmedizin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) in München.
  3. Kein Koffein: „Wer Schlafprobleme hat, sollte ab 14 Uhr Koffein vermeiden“, rät Prof. Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Für empfindliche Menschen gilt das bereits ab 12:00 Uhr.
  4. Mittagsschlaf: Ein Nickerchen nach dem Mittagessen entspannt. „Das hilft dem Körper, das Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität zu halten. So kommt man auch abends besser runter“, sagt Schlafforscher Zulley. Wichtig: Nicht länger als 30 Minuten dösen!
  5. Feste Schlafenszeiten: „Wer schlecht schläft, sollte jeden Tag zu einer festen Uhrzeit ins Bett gehen und aufstehen“, sagt Prof. Ulrich Voderholzer. Gilt auch fürs Wochenende, sonst ist der Rhythmus wieder futsch.
  6. Medikamenten-Check: Auch Medikamente wie Blutdrucksenker können Schlafstörungen auslösen. „Fragen Sie Ihren Arzt, ob es eine Alternative gibt“, rät Prof. Steiger.
  7. Früh zu Abend essen: Verzichten Sie abends auf üppige Mahlzeiten und essen Sie spätestens um 19 Uhr, sonst ist der Körper zu lange mit der Verdauung beschäftigt. „Trinken Sie vor dem Schlafengehen keinen Alkohol, der vermindert die Tiefschlafphasen“, sagt Prof. Voderholzer.
  8. Aufstehen und ablenken: Wer aufwacht und nicht mehr schlafen kann, sollte aufstehen und etwas tun. „Suchen Sie eine Tätigkeit, die Sie jederzeit beenden können, etwa Aufräumen oder Kreuzworträtsel“, sagt Zulley. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie müde sind.
  9. Ab ins Freie: Vor allem in den Wintermonaten macht der Lichtmangel müde. „Gehen Sie täglich raus und bewegen Sie sich im Freien“, sagt Prof. Voderholzer. Bei Tageslicht wird das Wohlfühlhormon Serotonin freigesetzt, das den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst.
  10. Rituale schaffen: „Machen Sie abends nichts Hochtouriges, verzichten Sie auf Sport und körperliche Aktivität“, rät Prof. Steiger. Besser: ein entspannendes Buch lesen, spazieren gehen oder Musik hören.
  11. Getrennte Betten: Millionen Deutsche schnarchen – mit einer Lautstärke bis 90 Dezibel, also wie ein vorbeifahrender Lkw! Wer wach im Bett liegt, weil der Partner Wälder zersägt, muss sich etwas einfallen lassen. „Schlafen Sie zur Not getrennt“, sagt Prof. Steiger.
  12. Kräutertee: Ein Tässchen Schlaf- und Nerventee hilft beim Einschlafen. Das bestätigt Cirsten Lebek von der Schützenapotheke, der ältesten Pharmazie in München. Den Tee kann man sich selbst aus Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblumen zusammenstellen.
  13. Das richtige Klima: Auch im Winter sollte man die Schlafzimmer nicht überheizen. „Optimal sind 16 bis 17 Grad“, sagt Prof. Michael Wiegand, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums München. Optimale Luftfeuchtigkeit: zwischen 45 und 65 Prozent.
  14. Zeitlos glücklich: Verbannen Sie Uhren und Wecker vom Nachtkästchen. „Das verstärkt die Panik“, sagt Prof. Wiegand. „Wer Probleme beim Einschlafen hat, schaut sonst ständig auf die Uhr.“

Welcher Tipp hat Ihnen besonders geholfen?

Oder haben Sie weitere Tipps für einen besseren Schlaf? Lassen Sie es mich wissen. Ich freue mich auf Ihre Email unter: info@relax-and-power.de

Ihr Klemens Hundelshausen